Christa Wolf: Kassandra – Erste Vorlesung
- Zentrale Gedanken dieser Vorlesung
- verändertes „Seh-Raster“ der Autorin
- verändertes „Selbst-Gefühl“ und „selbst-Anspruch“ (Z. 16/17)
- veränderte „Wirklichkeitswahrnehmung“ (vgl. Z. 24/25)
- Unterdrückung der Frau zu Gunsten einer patriarchalischen Gesellschaft
- Verdrängung der Frau aus dem öffentlichen Leben in Griechenland
- Frauenrollen im klassischen Theater von Männern übernommen (Z. 50)
- Frauen sind von öffentlicher/politischer Tätigkeit ausgeschlossen (Z. 30-40)
- verändertes „Seh-Raster“ der Autorin
- „sehen aller Umstände“ => Beschäftigung mit der griechischen Mythologie (insbesondere Kassandra), Vernichtung einer matriarchalischen Kultur zu Gunsten einer patriarchalischen Gesellschaft
- Verdrängung der Frau aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens (Literatur, Politik, Theater, Priesteramt usw.) => neues Sehraster = fortschreitende Zurückbildung der „reinen Männerwelt“
- ironische Schilderung „Mond besingender Männer“ (Z. 101)
- zunehmende Probleme für Männer in ihrer Männerwelt (vgl. Z. 106)
- Zurückeroberung des weiblichen Selbstbewusstseins (vgl. Z. 110-117)
- Verdrängung der Frau aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens (Literatur, Politik, Theater, Priesteramt usw.) => neues Sehraster = fortschreitende Zurückbildung der „reinen Männerwelt“
- Kritik an „objektiver Ästhetik“
- Objektivität = „männliche Objektivität“
- abendländische Literatur bietet „Schreibenden“ (Z. 80) keine authentischen Muster
- Literatur wird (wurde) nicht genügend von Frauen repräsentiert (Ausnahme: Sappho)
Posted: Februar 19th, 2010 under Deutsch.
Tags: Christa Wolf, Kassandra