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Die Bergmannsche und Allensche Regel

Pinguin

Pinguin

Die Bergmannsche und Allensche Regel beschäftigen sich beide mit dem abiotischen Umweltfaktor der Temperatur und den daraus folgenden evolutionären Anpassungen der Tierrassen.

So sagt die Bergmannsche Regel aus, dass je Kälter der Lebensraum von artverwandten Tieren wird, dass zu beobachten ist dass die Tiere an Körpergröße und Masse zunehmen. Kurz: Je Kälter desto größer das Tier in einer Art.

Dies ist sehr gut am Beispiel der Pinguine zu erkennen. Während der Kaiserpinguin mit einem Körpergewicht bin ca. 30 kg und einer Körpergröße bis zu 114 cm in den 65 bis 75 Breitengraden lebt hat der Galapagospinguin, welcher am Äquator beheimatet ist, lediglich ein Körpergewicht von 2 kg und eine Körpergröße von bis zu 53 cm.

Dies ist damit zu begründen das ein kleiner Körper mehr und schneller Wärme verliert als ein größerer. Das wesendlich Höhere Körpergewicht ist auch durch zusätzliche Fettschichten und dickeres Fell zu erklären, welche als Dämmschicht gegen die Kälte wirken sollen.

Die Allensche Regel sagt weiter das je Kälter der Lebensraum von artverwandten Tieren desto kleiner und kurzer werden deren Extremitäten, wie Schwanz, Ohren, Arme und/oder Beine. Dies ist deutlich an der Größe von Hundeohren zu erkennen. Rassen die in Wärmeren Ländern beheimatet sind haben weit aus größere Ohren als jene die in der nähe der Polkappen zu finden sind.

Auch hier ist der Wärmeverlust wieder die Begründung für diese Regel. Je größer die Extremitäten desto größer die Oberfläche des Tieres und je größer die Oberfläche desto größer der Wärmeverlust, da über die Oberfläche Wärme abgegeben wird.

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