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Fit fürs Assessment Center?

In den letzten Jahren hat sich der Trend des Assessment Centers immer weiter durchsetzen können. Gemeint ist damit ein bestimmtes Bewerberverfahren bei dem die Bewerber in einer Art Workshop mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert werden. Die Anwesenden Personaler und oftmals sogar Psychologen versuchen dann anhang des Verhaltens und dem Umgang mit diesen Aufgaben Rückschlüsse auf die Persönlichkeit der Bewerber zu ziehen und auf die Eignung für den Job.

Ein typische Aufgabe aus dem Assessment Center ist es zum Beispiel ein Referat über ein besonderes Thema oder sich selbst auszuarbeiten und vor der Gruppe vorzustellen. Dabei kommt es nur sekundär darauf an, ob du in dem Thema über das du referierst wirklich spitze bist, sondern eher darauf wie du dich vor der Gruppe verkaufst, wie gut du vor anderen Menschen reden kannst und wie du das Thema durchstrukturierst.

Stellt man sich selbst der Gruppe vor, dann lässt dies ebenfalls Rückschlüsse auf die Person zu. Hierbei spürt man deutliche Unterschiede zwischen besonders extrovertierten und eher introvertierten Menschen. In Diskussionsrunden findet man darüber hinaus auch schnell die Bewerber heraus, die besondere Führungsqualitäten haben und die typischen Teamplayer.

Ein Bewerber mit Führungsqualitäten ist zum Beispiel jemand, der die Diskussion beherrscht. Ein anderer, der ein typischer Teamplayer ist, holt auch zurückhaltende Gesprächsteilnehmer in die Diskussion und fragt sie offen nach ihrer Meinung.

Besonders bei Jobs, auf die sich eine Menge Menschen bewerben, ist das Assessment Center inzwischen eine etablierte Möglichkeit geworden um das Bewerbungsverfahren zu ergänzen.

Nervosität überwinden

Ein typischer Feind bei einer Bewerbungsprozedur ist Nervosität. In Stresssituationen vergessen wir häufig eine Menge von dem, wie wir uns zuvor auf das Gespräch vorbereitet haben und wirken unnatürlich und verkrampft. Unsere Kreativität wird gelindert und wir schneiden in Gesprächen nicht mehr so kompetent ab, wie wir es unter besseren Bedingungen getan haben.

Um diese Stresssituation zu vermeiden und unseren Geist besser kontrollieren zu können, so dass wir auch in einem Bewerbungsgespräch oder im Assessment Center ruhig und entspannt sind, gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln die zum Beispiel mit Autogenem Training, Hypnose oder NLP zu tun haben.

Beim NLP gibt es zum Beispiel die Technik des Ankerns. Hierbei versucht man bestimmte Emotionen greifbar zu machen um sie auf Knopfdruck auszulösen. Man kann die Emotionen zum Beispiel mit einem bestimmten Wort verbinden. Immer wenn du dich besonders ausgeglichen und entspannt fühlst, kannst du dir in Gedanken ein selbst ausgedachtes Wort sagen oder eine bestimmte Handbewegung machen wie zum Beispiel zwei Finger aneinander reiben. Irgendwann beginnt dein Geist den emotionalen Zustand mit dem Wort oder der Geste zu verknüpfen.

Wenn du dann im Vorstellungsgespräch fühlst, dass du nervös bist, versuche diesen entspannten Zustand durch die Geste oder den Gedanken an das Wort wieder auszulösen. Wenn du dich vorher lange genug darauf vorbereitet hast, wird es funktionieren.

Mit NLP sind darüberhinaus aber noch viele andere coole Techniken möglich. Für diejenigen unter euch, für die das jetzt interessant klingtund die sich mehr darüber informieren möchten hält das Internet eine ganze Reihe an Seiten bereit. Und auch jede Menge Konferenzen und Seminare warten auf euch, egal für welche Einsatzgebiete ihr NLP nutzen wollt ob beruflich, im Freundeskreis oder sogar NLP zum Flirten.

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