Friedrich Schiller: Kassandra
Kassandra ist mit ihrer Sehergabe unglücklich, fühlt sich durch ihre Erkenntnis ausgeschlossen (Vers 25-32), ist dem Spott ihrer Mitmenschen ausgesetzt (Vers 34-41), blickt auf ihre Jugend zurück, hat ihr Schicksal akzeptiert (Vers 59-70), Abwendung vom Palast (und der Religion => Vers 21-24), Einsamkeit ist allgegenwärtig fast in jeder Strophe, Empfindet die Sehergabe als Qual (Vers 37), Selbstmitleid (Vers 63/64), Mit Sehergabe ist man immer unglücklich (Vers 38), Schicksal ist unausweichlich (Vers 55-57), Neid auf die Schwester (Vers 75), Unvollendete Liebe zwischen Kassandra und Aineas (Vers 83-90), Fatalismus, Todesbewusstsein (Vers 91-94)
Unterschiede zwischen der Erzählung von Christa Wolf und dem Gedicht von Friedrich Schiller
| Christa Wolf | Friedrich Schiller |
| Hoffnung | Selbstmitleid |
| Entwicklung zu sich selbst, Selbstfindungsprozess | keine Entwicklung zu erkennen |
| fragmentarische Struktur | klare, offensichtliche Struktur zu erkennen |
| kein Neid | Neid auf die, die keine Sehergabe besitzen |
| versucht sich in die Gesellschaft einzubringen | grenzt sich bewusst ab |
| trifft sich mit Marpessa | kann sich niemandem anvertrauen |
Posted: Februar 19th, 2010 under Deutsch.
Tags: Christa Wolf, Friedrich Schiller, Kassandra
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