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	<title>Abitur 2010 Nrw&#187; Zentralabitur 2010 in NRW</title>
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		<title>Drama – offene Form</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 08:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die offene Form des Dramas wurde von Georg Büchner begründet und findet sich oftmals in modernen Romanen, wie Woyzeck, vor.
Die Handlung zeichnet sich durch Vielfalt und mehre Themen aus. Es plötzlich Beginn oder Sprung sowie ein offenes und abruptes Ende sind typisch. Eine Einteilung wie bei der geschlossenen Form ist nicht vorzufinden auch eine Einleitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die offene Form des Dramas wurde von Georg Büchner begründet und findet sich oftmals in modernen Romanen, wie Woyzeck, vor.</p>
<p class="MsoNormal">Die Handlung zeichnet sich durch Vielfalt und mehre Themen aus. Es plötzlich Beginn oder Sprung sowie ein offenes und abruptes Ende sind typisch. Eine Einteilung wie bei der geschlossenen Form ist nicht vorzufinden auch eine Einleitung fehlt oftmals völlig.<span> </span><span id="more-78"></span></p>
<p class="MsoNormal">Die Handlung erstreckt sich über eine unbestimmte Zeit. Oftmals sind Zeitsprünge in die Zukunft und auch die Vergangenheit zu finden.</p>
<p class="MsoNormal">Ebenso unregelmäßig wie die Zeit ist auch der Ort des Dramas. Es wird eine Vielfalt von Orten als Schauplatz der Handlung genutzt. Die Orte sollen charakterisierend auf die Protagonisten und die Handlung wirken.</p>
<p class="MsoNormal">Auch herrscht im offenen Drama eine große Anzahl an Personen, die keiner ständischen oder sozialen Beschränkung, wie der Ständeklausel im geschlossenen Drama, unterliegen. Der Protagonist übernimmt eine passive Rolle und wird so von der Handlung und seinem Umfeld bestimmt. Meist wird ein sozial Schwacher aus einem niedrigen Stand als Protagonist gewählt.</p>
<p class="MsoNormal">Die Komposition ist sehr unregelmäßig und sprunghaft. Die Szenen haben einen Schwerpunkt in sich selbst. Da eine lineare Abfolge gänzlich fehlt, können Szenen auch untereinander vertauscht oder einzeln betrachtet werden.</p>
<p class="MsoNormal">Die Sprache ist den Charakteren angepasst, sie soll echt wirken. Daher herrscht eine Mischung aus verschieden Stilebenen vor und wird oftmals Alltagssprache und Dialekt verwendet.</p>
<p class="MsoNormal">Das Weltbild das im offenen Drama vermittelt wird zeugt von Offenheit da, die Komplexität der Realität ist nicht darstellbar sei.</p>
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		<title>Kurzbiographie: Georg Büchner</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 17:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Georg Büchner wurde am 17.10.1813 geboren und starb im Alter von 24 an Typhus.
Er wuchs in einer Großfamilie auf. Später sollten alle seine Geschwister ähnlich bekannt werden wie er selbst. Er studierte Naturwissenschaften, Mediin und Philosophie.
Vor allem jedoch war Büchner politisch Aktiv. Er gründete die Geheimorganisation „Gesellschaft der Menschenrechte“ und war in der Opposition aktiv. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Georg Büchner wurde am 17.10.1813 geboren und starb im Alter von 24 an Typhus.</p>
<p class="MsoNormal">Er wuchs in einer Großfamilie auf. Später sollten alle seine Geschwister ähnlich bekannt werden wie er selbst. Er studierte Naturwissenschaften, Mediin und Philosophie.</p>
<p class="MsoNormal">Vor allem jedoch war Büchner politisch Aktiv. Er gründete die Geheimorganisation „Gesellschaft der Menschenrechte“ und war in der Opposition aktiv. Im März 1834 verfasste er die sozialrevolutionäre Schrift „der hessische Landbote“ mit dem bekannten Leitspruch „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“. Ein Jahr später flieht Büchner auf Grund behördlicher Nachstellung. In Zürich beginnt Büchner mit seiner literarischen Arbeit, ehe er an Typus stirbt.<span id="more-76"></span></p>
<p class="MsoNormal">Neben dem 1834 veröffentlichen Landboten erschien 1935 sein Drama Dantons Tod, welches sich mit der Französischen Revolution befasst. Im selben Jahr erschien Lenz wie sein Lustspiel Leonce und Lena. 1836 beginnt er an seinem letzen Werk, Woyzeck, zu arbeiten, welches er jedoch nicht vor seinem Tod fertig stellt. Es ist als Theaterfragment erhalten.</p>
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		<title>Drama &#8211; geschlossenes Form</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 08:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die geschlossene Form des Dramas ist häufig zu finden vor allen in den Epochen bis zur Weimar Klassik in Romanen wie Maria Stuart oder Emilia Galotti.
Die Handlung bildet eine Einheit, hat ein einziges klares Thema. Sie wird klar durch 5 Teile gekennzeichnet. In der Einleitung (Exposition) werden Ort, Zeit, Verhältnisse, Hauptpersonen und der Vorgeschichte vorgestellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die geschlossene Form des Dramas ist häufig zu finden vor allen in den Epochen bis zur Weimar Klassik in Romanen wie Maria Stuart oder Emilia Galotti.</p>
<p class="MsoNormal">Die Handlung bildet eine Einheit, hat ein einziges klares Thema. Sie wird klar durch 5 Teile gekennzeichnet. In der Einleitung (Exposition) werden Ort, Zeit, Verhältnisse, Hauptpersonen und der Vorgeschichte vorgestellt, es findet eine Hinführung zum Konflikt statt. In der Steigerung (erregendes Moment) werden Handlungsfäden miteinander verknüpft; Interessen stoßen aufeinander, Intrigen werden gesponnen, die Entwicklung der Handlung wird beschleunigt es tritt eine Finalspannung ein. Darauf folgt der Höhepunkt (Peripit) welchen wie aus dem Namen zu schließen den Höhepunkt des Konflikts darstellt. Es findet eine Auseinadersetzung des Helden mit diesem Konflikt statt und ein Umschwung der Handlung. Hier wird über Erhebung/Sieg oder Sturz/Niederlage des Helden entschieden. Im Fall oder der Umkehrung (retardierender Moment) wird die Handlung noch einmal verzögert, die Entwicklung (Erhebung oder Sturz) des Helden wird in Frage gestellt. Als letzter Teil steht die Katastrophe (Katasthroph) in der die Auflösung der Geschichte stattfindet. Die Erhöhung oder der Neidergang des Helden tritt ein.<span id="more-68"></span></p>
<p class="MsoNormal">Im geschlossenen Drama sind Ort und Zeit durch die Einleitung genau festgelegt und wechseln während des Stückes kaum. Es gibt klare Zeitangaben, und die Szenengegenwart überlagert. Es gibt nur kleine Vorwärts und Rückwärtsbezüge. Die gesamte Handlung erfolgt in einem relativ kleinen abgeschlossenen Zeitraum.</p>
<p class="MsoNormal">Auch der Ort ist wie die Zeit einheitlich gehalten und bildet allein einen Rahmen für das Geschehen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Anzahl der im Drama auftretenden Personen ist gering. Die Protagonisten (Helden) sind meist von hohem Stadt und können die Handlung bewusst lenken anstatt dieser ausgeliefert zu sein (mündige Protagonisten). Oft treten dem Publikum vertraute Personen auf (Stereotypen, historische Figuren). Die Anzahl der Nebenfiguren ist gering und dienen allein der Unterstützung des Protagonisten und sind daher sehr flache Charaktere.</p>
<p class="MsoNormal">Die Komposition ist sehr linear. Es gibt eine feste, gleichmäßige Abfolge der Szenen, welche auseinander hervor gehen und ihre feste Funktion im Drama haben.</p>
<p class="MsoNormal">Die Sprache zeichnet sich durch eine einheitliche Rhetorik und einem ausgerichtetem Sprachstil aus, teilweise wird sogar die Versform verwendet.</p>
<p class="MsoNormal">Es wird ein klar strukturiertes Weltbild vermittelt.</p>
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		<title>Gesamtübersicht Maria Stuart</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 08:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Weimar Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Maria Stuart ist ein Drama von Johann Christopf Freidrich Schiller (* 10.11.1759 †09.05.1805). Schiller war einer der bekanntesten deutschen Dichter und Dramatiker und darüber hinaus auch als Philosoph und Historiker tätig.
Das Drama beschreibt die letzen Tage der Schottenkönigin Maria Stuart vor ihrer Hinrichtung durch die Englische Königin Elisabeth. Vor dem Beginn des Romans steht Maria [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 168px"><img title="Maria Stuart" src="http://bilder.buecher.de/produkte/00/00322/00322833n.jpg" alt="Maria Stuart von Friedrich Schiller (Hamburger Leseliste Verlag)" width="158" height="250" /><p class="wp-caption-text">Maria Stuart von Friedrich Schiller (Hamburger Leseliste Verlag)</p></div>
<p class="MsoNormal">Maria Stuart ist ein Drama von Johann Christopf Freidrich Schiller (* 10.11.1759 †09.05.1805). Schiller war einer der bekanntesten deutschen Dichter und Dramatiker und darüber hinaus auch als Philosoph und Historiker tätig.</p>
<p class="MsoNormal">Das Drama beschreibt die letzen Tage der Schottenkönigin Maria Stuart vor ihrer Hinrichtung durch die Englische Königin Elisabeth. Vor dem Beginn des Romans steht Maria Stuarts Flucht aus Frankreich nach England, auf Grund der von ihr angeordneten Ermordung ihres Gattens. Sie erhoffte sich Schutz durch ihre Verwandten, der Königin Elisabeth, wird jedoch stattdessen inhaftiert, da sie erbrechtlichen Anspruch auf Elisabeths Thron hat und so eine Bedrohung ist. Drei Tage vor Maria Stuarts Tod setzt die Handlung ein.<span id="more-53"></span></p>
<p class="MsoNormal">Betört von Marias Schönheit versuchen einige junge Männer sie zu befreien, jedoch scheitern alle Versuche.</p>
<p class="MsoNormal">Mortimer, der Enkel von Paulet (Marias Wächter auf dem Schloss das ihr Gefängnis darstellt), konvertierte heimlich zum Katholizismus und will nun Maria Stuart retten. Um Zeit zu schinden und die Rettung Marias vorzubereiten übernimmt er von Elisabeth den inoffiziellen Mordauftrag an Maria Stuart, welchen er jedoch nie ausführt.</p>
<p class="MsoNormal">Leicester, ein Liebhaber Marias und Vertrauter und Geliebter Elisabeths, arrangiert ein Treffen der beiden Königinnen in der Hoffnung auf eine friedliche Lösung. Burleigh, einer der Berater Elisabeths, drängt jedoch weiterhin auf die rasche Hinrichtung Marias, während Talbot, ein weiterer Berater Marias, auf eine Neuverhandlung vor einem schottischen Gericht drängt.</p>
<p class="MsoNormal">Als Maria und Elisabeth aufeinander treffen geraten sie in einen Streit, der jegliche Begnadigungsgesuche Marias zunichte macht. Gedrängt durch den Hass und ihr Volk unterschreibt Elisabeth den Hinrichtungsbefehl.</p>
<p class="MsoNormal">Mortimers Verbündete versuchen Elisabeth zu töten. Der Versuch schlägt jedoch fehl und Mortimer erdolcht sich, als sein Verrat aufgedeckt wird.</p>
<p class="MsoNormal">Elisabeth übergibt nun ihrem Staatssekretär Davidson den Hinrichtungsbefehl, welcher kurz darauf aber Davidson von Burleigh entwendet und umgesetzt wird.</p>
<p class="MsoNormal">Maria wird Hingerichtet, nach der Hinrichtung stellt sich jedoch heraus, dass Maria unschuldig war. Elisabeth will nun die Schuld auf Davidson und Burleigh abwälzen.</p>
<p class="MsoNormal">Am Schluss wird Elisabeth von ihren Beratern verlassen und verbleibt alleine.</p>
<p class="MsoNormal">Maria Stuart wird in diesem Drama als selbstbewusste, stolze und würdevolle Frau dargestellt. Jedoch wirkt sie durch ihre Gefangenschaft und Abhängigkeit gegenüber Männern als bedürftig, ängstlich und töricht. Zeitgleich werden jedoch auch ihr taktisches Geschick, ihre kämpferische Art und ihr starker Überlebenswille in den Vordergrund gestellt. Im Gegensatz zu Elisabeth wird sie als außerordentlich schön beschrieben.</p>
<p class="MsoNormal">Elisabeth zeigt passend zu ihrem unattraktiven Aussehen einen leicht manipulierbaren, angeberischen Charakter und wird als Basterdkönigin dargestellt.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Das Drama behandelt die Frage nach der individuellen Freiheit (Marias Körperliche Gefangenschaft im Gegensatz zu ihrer Geistigen Freiheit sowie Elisabeths Freiheit als Königin und ihre Unfreiheit durch den willen ihres Volkes), sowie die konfessionelle Auseinandersetzung zwischen Katholizismus und Protestantismus und dynastischen Problem auseinander. Weiterhin behandelt Schiller in diesem Roman das Motiv der Frauenrolle, der Eifersuche und der Staatsräson.</p>
<p class="MsoNormal">Als Schlüsselszene kann die Szene 4 im 3. Akt gesehen werden. Hier treffen die beiden Königinnen aufeinander. Hier wird klar, dass Maria Stuart lieber stolz stirbt und so mit sich im Reinen sein kann als in durch Demütigungen erworbener Freiheit zu leben.</p>
<p class="MsoNormal">Die starken Gegensätze innerhalb der beiden Protagonistinnen, die starke Kritik an der Aristokratie und die frage nach der moralischen Richtigkeit des Handelns der Charaktere so wie das typische Motiv der Freiheit zeigen klar dass Maria Stuart ein Drama aus de Epoche der Weimar Klassik ist.</p>
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